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Wednesday, December 1, 2010

Helpx Nr. 5 und Abschied von Waiheke

Auch unser dritter und vorerst letzter helpx-job auf Waiheke verlief sehr erfreulich, wenn auch kurz. Diesmal blieben wir bei Sean und Fiona, die mit ihren Kindern in einem gemieteten Haus direkt am Meer wohnten und ein kleines Hundertwasser-Lehmziegel-Haus auf dem Hügel nebenan gebaut hatten. Die Aussicht aus unserer Tür könnt Ihr auf dem Foto sehen.

Beim neuen Häuschen gab es für uns ein paar kleinere Sachen zu tun, z.B. den Caravan putzen, der über den Sommer als Kinderzimmer dient, ein neues provisorisches Dach bauen, Pflanzenrankhilfen bauen und befestigen, Unkraut jäten, und natürlich waren Kopterfotos auch wieder dabei (Foto). Nach Feierabend (haha) konnte man schnell mal ins Meer hüpfen oder Kajak fahren. An unserem letzten Abend wurden wir zum Dinner eingeladen, und wir hätten auch noch ein paar Tage länger bleiben können. Naja, wie schon gesagt, der Van stand in Auckland...Auch hier wurden wir verabschiedet mit dem Vorschlag, bei der Familie vorbeizuschauen und den Fortschritt an Haus und Garten anzuschauen, falls wir wieder in der Gegend sind.

Mit der Fähre ging es zurück nach Auckland, mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Bald würden wir wieder mit unserem Van das Land erkunden, aber Waiheke war uns doch schon recht vertraut geworden und irgendwie auch ans Herz gewachsen. Die Einladungen werden wir bestimmt nicht ausschlagen; wenn wir wieder nach Auckland kommen (müssen), dann verbringen wir die Zeit lieber auf Waiheke als in der big city.

Thursday, November 25, 2010

Helpx Nr. 4 - Umzug auf der Insel

Weil die Eco Lodge plötzlich ausgebucht war und die Familie zudem noch Besuch hatte, sind wir zu Mandy, einer Freundin der Familie, umgezogen. Sie wohnt am Rande von Oneroa in einem sehr gemütlichen Lehmziegelhaus und hat einen Garten, den unter Kontrolle zu bringen unsere Aufgabe für einige Tage ist. Auch hier arbeiten wir zwei Stunden, ligi mit der Motorsense, und ich jäte Unkraut. Die Vogelwelt ist hier außer Rand und Band. Wenn man sich Zeit nimmt, kann man eine Menge vor dem Fenster beobachten. Es schreit und zwitschert Tag und Nacht. Ein sehr nettes Plätzchen.

Aber es gibt noch mehr Neuigkeiten. Ligi hatte auch mehrere Aufträge für den Mikrokopter, die auf Tauschbasis abliefen. Hier wird das "green dollars" genannt, und es war früher auf Waiheke sehr weit verbreitet. Man tauschte Gartenerzeugnisse, handwerkliche Fähigkeiten, Babysitting-Stunden etc., bis die Regierung mitbekam wie gut es funktionierte und wieviele Steuern ihr entgingen...

So haben wir beim jährlich auf Waiheke stattfindenden Olivenfest fotografiert (siehe Foto) und helfen einem Architekten, Bäume vertikal aus der Luft aufzunehmen. Daneben gab es einen weiteren Einsatz auf dem Weinberg, der uns einen ganzen Karton Wein bescherte. Wir wurden auch zu einer Hausbootsiedlung eingeladen, die wir in den nächsten Tagen mal besuchen wollen. Die Boote geben bestimmt ebenfalls ein schönes Motiv ab.

Friday, November 19, 2010

Helpx Nr. 3 - Crescent Valley Eco Lodge

Für unseren dritten helpx-job hat es uns nach Waiheke Island in die Ecolodge von Dave und Sue verschlagen. Und wieder hatten wir richtig Glück, denn es sind total nette Leute. Wir arbeiten nur zwei Stunden pro Tag, meist von 10-12 Uhr, bekommen dafür die Unterkunft und machen unser Essen selbst. Für uns ist das perfekt, denn so ist man nicht an Essenszeiten gebunden, und irgendwie passt es besser, wenn man sein eigenes Essen macht. Als wir am Sonntag ankamen, wurden wir allerdings gleich zum Familiendinner mit eingeladen, bei dem es sogar von Dave selbstgebrautes Bier gab (Wieso macht das in Deutschland keiner? Ist es verboten, selbst Bier zu brauen? Scheint nicht sooo schwierig zu sein.).
Die Ecolodge ist ein Bed&Breakfast, und es handelt sich um ein sehr lustig gebautes blaues Häuschen. Wir wohnen in einem Minihaus, ein paar Meter weg vom Hauptgebäude (siehe Foto). Es ist klein, aber sehr fein. Die Arbeit ist auch prima. Was soll man bei zwei Stunden am Tag auch auszusetzen haben? Unsere Arbeit bis jetzt war Rasen mähen, Putzen, Holz ölen, Garten- und Küchenarbeit...
Die Insel scheint ebenfalls ein nettes Plätzchen zu sein. Freunde kommen auf Besuch vorbei, jeder hilft dem Anderen, was insgesamt für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Mit einer Freundin der Familie waren wir zum Beispiel schon auf Schatzsuche. Ansonsten gibt es viele Wanderwege mit Aussicht aufs Meer, kleine Strände, Weinberge. Von der Lodge haben wir auch schonmal Kajaks und Fahrräder ausgeliehen.
Die Familie ist begeistert von ligis Kopter, mit denen er Fotos vom Haus gemacht hat (siehe Foto oben), und Dave hat gleich noch ein paar Aufträge organisiert. Gestern haben wir für Fotos auf einem Weingut zwei Flaschen edlen Bio-Weins bekommen, von denen wir natürlich gleich mal eine geköpft haben.