Monday, August 8, 2011

Nach Hause!

Diesen Text schreibe ich aus Hongkong. Ja, Ihr habt richtig gelesen. 
Ging alles etwas schnell, aber wir haben uns entschieden etwas früher zurück nach Deutschland zu fliegen. In den letzten beiden Wochen war es etwas stressig, da der Scottie hergerichtet und verkauft werden musste. Eigentlich wollte ich über den Autoverkauf auch noch einen Eintrag schreiben, aber das hat einige Nerven gekostet, deshalb nur ganz kurz. Im Winter kommen nicht viele Reisende an, die ein Auto kaufen wollen. Dafür bekommt man, wenn man eine Anzeige im Internet veröffentlicht,  merkwürdige Emails aus anderen Ländern. Deren Absender wollen einen durch undurchsichtige Betrugsmaschen um Geld bringen. Andere Leute stellten kurz vorm verabredeten Treffen fest, dass sie nur 1000 Dollar weniger in der Tasche haben als der ausgemachte Preis (der ebenfalls schonmal von uns reduziert worden war). Aber nun ist es geschafft, der Scottie verkauft. Nun sitzen wir in Hongkong am Flughafen (wohlgemerkt mit freiem WLAN) und warten auf unseren Weiterflug nach Frankfurt. 
So ist dies (vorerst?) der letzte Blogeintrag. Vielen Dank an alle für's Lesen und seid ganz lieb gegrüßt! 

Friday, July 29, 2011

Update zum indisch essen

Noch zwei Tage mussten wir ausharren. Beim nächsten Stop in Cambridge (ja, hier gibt es alles, auch einen Ort namens Bombay) fanden wir zwar ein indisches Restaurant, aber es gab kein Lunchangebot. Weiter gen Norden in Pukekohe, das schon einen südlichen Ausläufer von Auckland darstellt, wurden wir fündig. Wir hatten die Qual der Wahl und entschieden uns für ein Restaurant namens "Curry leaf", wo wir auch nicht enttäuscht wurden. Mittlerweile wissen wir auch immer schon, was wir bestellen, entweder Chicken Tikka Masala (das ist mein Favorit), Butter chicken (ist wohl das, was die meisten Leute kennen/essen) und/oder Chicken/Beef Vindaloo (hot&spicy, kommt aus Goa). Wie man hier sagt: "Yummy!"

Thursday, July 28, 2011

The Indian conspiracy

Seit ein paar Tagen versuchten wir nun schon, zur Lunchzeit indisch essen zu gehen. Nachdem wir uns von unseren letzten helpx hosts verabschiedet hatten, landeten wir nach einiger Fahrt in Te Kuiti. Da gab es auch ein indisches Takeaway, welches jedoch geschlossen war. Auf Nachfrage erzählte man uns dass es schon eine Weile zu ist, aber keiner weiß warum. Na gut, kann ja mal passieren. So groß war die Stadt nicht, und außerdem nennt sie sich "Schafschererhauptstadt" der Welt, was impliziert dass ansonsten nicht viel los ist. Da kann so ein indischer Imbiss schonmal pleite gehen. Uns wurde außerdem gesagt, dass sich der nächste indische Takeaway in Te Awamutu befindet, eine Dreiviertelstunde weiter nördlich. Na gut, Inder auf den nächsten Tag verschoben und unser nächstes Ziel nach Te Awamutu geändert. 
Juchhu, tatsächlich gab es in Te Awamutu zwei indische Restaurants und sogar noch ein Thairestaurant. Hier musste es klappen. Vorher aber noch den Van streichen, weil es der einzige angesagte sonnige Tag war. Natürlich dauerte das Streichen eine ganze Weile, und als ligi dann in Panik kurz von Lunch-Ladenschluss unser Essen holen wollte, war keiner der inischen Takeaways offen. Als wir enttäuscht an einer Baguettestange knabberten, sahen wir auf dem Flyer, dass einer der Inder nur von mittwochs bis freitags zum Lunch geöffnet hatte. Das war am Dienstag. Also noch einen Tag verschieben, aber dafür sollte es dann aber wirklich klappen. Abends beim Spaziergang durch die Stadt extra nochmal rein (abends haben sie geöffnet, aber dafür ist alles doppelt so teuer), und gefragt ob's am nächsten Tag zur Lunchzeit offen hat, und auch von wann bis wann. Habe ja eher komische Blicke geerntet, weil draußen auf dem Schild alles dran stand. 
Tja, da standen wir pünktlich 11.30 Uhr mit knurrendem Magen (extra Frühstück ausfallen lassen!) vorm Laden, und es tat sich nix. Vielleicht hatten sie einfach nur verschlafen? Wir gaben ihnen noch ein wenig Zeit und wanderten noch eine Runde durch die Stadt. Eine Stunde später saßen wir doch tatsächlich bei McDoof, weil der Inder immer noch zu war und wir solchen Hunger hatten. Na prima!